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Einheitliche Kommunikation der Autos mit Programmiersprache EAST-ADL2

Immer höher steigt der Anteil elektrischer Komponenten in einem Auto: 2002 waren es noch 25% aller verbauten Teile, 2015 werden es schon 40% sein.  In einem modernen Auto sind mehr elektronische Systeme verbaut als in einem Passagierflugzeug der 80er Jahre. Doch die Elektronik im Auto hat auch Nachteile. Mit der Computerisierung haben sich neue Fehlerquellen aufgetan; die Tendenz von fehlerhaften elektronischen Systemen in Fahrzeugen ist steigend. Deshalb wurde 2006 das Projekt “Advancing Traffic Efficiency and Safety through Software Technology” (ATESST, deutsch etwa: “Verkehrseffizienz und -sicherheit durch Software-Technologie fördern” gegründet. Ziel: die Entwicklung einer Architecture Description Language (ADL) für das Auto. “Die verschiedenen Komponenten, die in den Autos verbaut werden, stammen von einer ganzen Reihe von Herstellern, die oft verschiedene Verfahren nutzen und mit verschiedenen Standards arbeiten.”, so Projektkoordinator Henrik Lönn von Volvo. Die gemeinsame Sprache EAST-ADL2 soll künftig von Herstellern aus aller Welt “gesprochen” werden und somit elektronische Fehler verhindern.

Zwei Jahre lange haben Forscher aus Ungarn, Schweden, Frankreich und Deutschland an der Entwicklung von EAST-ADL2 gearbeitet, eh sie es in einem Workshop in Brüssel präsentierten. Die EU förderte dieses Projekt mit ca. 2 Millionen Euro, an dem neben der TU Berlin auch Autohersteller wie Daimler und Volvo sowie Zulieferer wie Continental beteiligt waren.

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